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Einige Informationen über das Rattenfutter und die Ernährung

Um Gesund und Fit zu bleiben, brauchen Ratten eine ausgewogene, gesunde Nahrung. Ratten sind überwiegend Vegetarier und bevorzugen Körnernahrung, Nüsse, Obst, Gemüse und Salat. Ihren Fettbedarf decken sie mit dem Fettanteil, der im Körnerfutter und in Nüssen enthalten ist.

Grundnahrung für Ratten
in den Futternapf kommt täglich eine bunte Körnermischung, bei der auch Sonnenblumenkernen und Erdnüsse nicht fehlen dürfen. Sehr gerne werden Maiskörner genommen, etwas Johannisbrot Haferflocken, Hirse, getrocknete Obststückchen, Rosinen und trockene Nudeln. Bewährt hat sich auch das untermischen von Papageienfutter. Mittlerweile gibt es auch spezielles Rattenfutter im Zoofachhandel zu kaufen.


Bei der Körnermischung muß das Futter aus 70 Prozent Getreidekörner bestehen. Welche Sorten ihre Ratte am liebsten mag, müssen sie ausprobieren. Der Anteil an Haferflocken liegt optimal bei 20 Prozent, dabei sind kernige Sorten besser geeignet als mehlige. Die restlichen 10 Prozent des Futters bestehen aus kleinen Stückchen verschiedener Nussarten und ein wenig Trockenobst.

Der Eiweißgehalt wird durch ein Teelöffel Sojamehl erhöht, das einfach über das Futter gestreut wird. Auch kleine Beigaben von Bierhefestückchen (enthält B-Vitamine und Eiweiße) verbessern den Nährstoffgehalt. Bezogen auf die Gesamtfuttermenge sollte der Hefeanteil etwa 5 Prozent betragen. Hinweis: Füttern sie ihre Ratte keinesfalls ausschließlich mit Getreide. Sie können auf Grund des hohen Gehaltes an Phytinsäure an Rachitis erkranken. Zuviel Eiweiß kann zu allergischen Hautreaktionen führen.

Als Futtermenge rechnet man mit 20 Gramm Grundnahrung für Ratten, die etwa 400 Gramm wiegen, größere Ratten brauchen entsprechend mehr Futter.

Salat und Gemüse
Salat ist bei Ratten sehr beliebt. Wenn sie die Möglichkeit haben, kaufen sie Salat aus biologischem Anbau für die Tiere. Sonst sollten Sie zumindest auf Kopfsalat verzichten. Feldsalat und Endivien sind besser geeignet. Neben Löwenzahnblätter verspeisen Ratten auch gern Gänseblümchen. Eine große Freude können sie ihnen mit einem Topf Katzengras machen. Außer Hülsenfrüchten sind alle Gemüsesorten für Ratten Empfehlenswert wie z.B. Gurken, Mais, Mohrrüben, Sellerie, Spargel und Zucchini. Hinweis: Salat und Gemüse vor dem Verfüttern gründlich waschen und abtrocknen und in einem gesonderten Fressnapf anbieten.

Obst für Leckermäulchen
Obst, auch getrocknet, ist für Ratten ein begehrter Leckerbissen und enthält viele wichtige Vitamine und Spurenelemente. Aber Vorsicht mit Kernobst! Wenn die Ratte den Pflaumen- oder Kirschenkern aufbeißen, gelangen sie an die darin gefährliche Blausäure. Deshalb bei Aprikosen, Pflaumen, Kirschen und Pfirsichen unbedingt den Kern entfernen. Unbedenklich sind dagegen Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren und Himbeeren.

Keimlinge
Hafer- und Weizenkeimlinge enthalten das wichtige Vitamin E, dessen Mangel Fettgewebserkrankungen und Entzündungen begünstigt. Deshalb sollten sie so oft wie möglich angeboten werden, lassen sie die Getreidekörner, mit Wasser bedeckt, etwa 24 Stunden an einem warmen Platz quellen. Dann müssen die Körner in flachen, zugedeckten Ton- oder Glasschalen auf dem Fensterbrett auskeimen. Täglich etwas frisches Wasser nachgießen, in etwa fünf Tagen können die Keime verfüttert werden. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wen das Frischfutter knapp wird, kann Vitamin- E- Mangel entstehen. Weitere Extras: Brotstückchen (dunkles Brot) und einmal in der Woche etwas gekochtes Eigelb, hier und da kleine Mengen von mildem Schnittkäse decken den Eiweißbedarf.

Tierisches Eiweiß
Um den geringen Bedarf an tierischem Eiweiß zu decken, kann ich ihnen für ihre Ratte gekochtes Fischfilet, entgrätet und ungewürzt, etwas Joghurt und gekochtes Ei empfehlen. Kleine Mengen an Rinderhackfleisch, mit Getreideschrot vermengt, kann man ihnen etwa einmal pro Woche anbieten. Auch täglich ein kleines Stück Käse deckt den Eiweißbedarf.

Etwas zum Knabbern
Da Ratten ständig ihre Nagezähne abschleifen müssen, darf im Käfig nie steinhartes, schimmelfreies, dunkels Brot (kein Weißbrot!) fehlen. Am besten trocknet man es in einem Netz an der Luft. Zur Abwechslung kann man auch mal harten Vollkorntoast geben. Sehr zu empfehlen sind auch Nüsse mit Schalen. Eine Haselnuß zweimal und eine Walnuß einmal pro Woche genügen, wegen des hohen Fettgehaltes. Bei Ratten ebenfalls beliebt sind Eßkastanien und Erdnüsse. Beides mit der Schale verfüttern.

Das richtig Getränk
Ratten trinken relativ viel Wasser. Sie baden auch gern ihre Pfötchen darin. Seit immer mehr Ratten als Haustiere gehalten werden, hat sich gezeigt, dass eine Nippeltränke allein wohl doch nicht ideal ist. Viele Rattenfreunde stellen zusätzlich noch eine Wasserschale auf. Auch diese Schale muss schwer sein (Steingut) und einen festen Stand haben. Das Wasser muss täglich erneuert werden. Vorher wäscht man die Gefäße heiß aus. Nur so ist gewährleistet, dass sich keine Algenkulturen bilden können, die ein idealer Nährboden für Bakterien sind.

Futter das Ratten schadet
Essensreste: Die in Essenresten - auch in Wurst, Schinken und Speck - enthaltenen Gewürze einschließlich Salz schadet der Gesundheit der Ratte auf Dauer.

Süßigkeiten: Sie lösen bei Ratten Allergien und damit verbundenen Fellschäden aus, die von quälenden Juckreiz begleitet werden. Besonders gefährlich ist Schokolade, die außer Zucker noch Milch enthält. Milch führt bei Ratten nicht nur zu Allergien, sondern oft auch zu Durchfall. Als Belohnung geben Sie ihnen besser Obststückchen, auch getrocknet, oder Drops für Nagetiere (aus dem Zoofachhandel). Jedoch in einem kleinem Mass ist dies OK!

Hülsenfrüchte: Sie quellen im Magen der Ratte auf, es bilden sich Darmgase. Die Ratten können auf qualvolle Weise daran sterben. Erbsen und Bohnen gehören weder roh noch gekocht ins Rattenfutter.

Butter: In größeren Mengen verabreicht ist Butter für Ratten sogar lebensgefährlich.

Getränke: Alkohol, Tee, Kaffee, Cola und Limonade sollten für Ratten tabu sein.

Hinweis: Gekochte Kartoffeln, Reis und Nudeln darf man in kleinen Mengen geben, aber ohne jeden Zusatz von Gewürzen. Nudeln futtern Ratten jedoch auch gern roh.