Die Vermehrung von Ratten führt weltweit zu Ernte- und Materialschäden. Außerdem birgt sie hygienische Probleme,
da von den Nagetieren Krankheitserreger auf Mensch und Haustiere übertragen werden können. Doch Ratten zu
bekämpfen wird schwieriger. Immer häufiger führen die ansonsten erfolgreich eingesetzten Vernichtungsmittel
nicht zum Ziel, da die Ratten gegenüber den giftigen Wirkstoffen unempfindlich, also resistent geworden sind.
Ein europäisches Forscherteam konnte nun unter Federführung der Biologischen Bundesanstalt für Land- und
Forstwirtschaft (BBA) und dem Institut für Humangenetik der Universität Würzburg zeigen, dass winzige
Veränderungen in einem Gen, das eine zentrale Rolle im Vitamin-K-Stoffwechsel spielt, zu der
Resistenzentwicklung führen.